Author: admin | Date: 1. Juni 2012 | Please Comment!


Bis der Mensch aufrecht gehen konnte, dauerte es einige Millionen Jahre. Ab dem Zeitpunkt aber, wurde ihm anscheinend ziemlich schnell bewusst, dass er seinem Fuß einiges abverlangen würde und hat ihm deshalb seit jeher etwas zum Schutz angelegt. In der ersten Zeit waren es noch einfache Felle, die dann zu Mokassins wurden. Darauf folgten dann bald Bundschuhe aus Leder und kurz danach gab es dann auch die ersten, noch etwas plump aussehenden Sandalen. Die ersten Schuhe mit Absatz gab es circa ab dem 13. Jahrhundert, wobei keiner genau weiß, ob sie entstanden weil sie das Reiten im Steigbügel vereinfachten oder um den größten Teil der Schuhe vor dem Schmutz auf den Straßen zu schützen.

Die Ausdifferenzierung der Schuhe
Die starke Ausdifferenzierung der Schuhe begann im 19. Jahrhundert und ist auch heute noch allgegenwärtig. Schuhe gibt es inzwischen in allen möglichen Formen und Farben. Die Geschmäcker gehen eben weit auseinander. Die einen tragen sehr gerne Sandaletten von Belmondo, weil sie den Beinen schmeicheln, einem einen eleganteren Gang geben und einen größer aussehen lassen. Andere tendieren zu einem ganz anderen Typen: da kann es nicht schriller und bunter genug sein, Plateauschuhe oder Schuhe mit überhaupt keinem Absatz – alle finden sie einen Träger.

Inzwischen ist Schuhe kaufen zu einem Hobby, ja sogar zu einer Sucht geworden. Manche Personen haben nicht nur begehbare Kleiderschränke, sondern auch begehbare Schuhschränke. Das kann sich eigentlich nicht jeder leisten, aber (das Klischee bewahrheitet sich immer wieder) gerade Frauen kaufen sehr gerne Schuhe. Das könnte damit zusammen hängen, dass man shoppen gehen, sich aber nicht genauer mit seiner Figur auseinandersetzen muss. Oder aber daran, dass der Trend vorschreibt, dass der Schuh immer zum Oberteil passen muss. Vielleicht auch einfach, weil es so viele preiswerte Modelle gibt, von denen einfach zu viele gut aussehen und gut zu einem passen würden.

Bildquelle: Lel4nd @ flickr

Ähnliche Beiträge:

Leave a reply!

*